Urban Art und Pop Art | Galerie Kronsbein
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Kunstwerke von Heiner Meyershopping cart

Exklusive Originale und signierte Kunstwerke von Heiner Meyer

Über den Künstler Heiner Meyer

Heiner Meyer 

Heiner Meyer, 1953 in Bielefeld geboren, gehört zu den bekanntesten deutschen Pop-Art-Künstlern. Schon als Kind interessierte er sich für Kunst und begann zu malen. 1972 hatte er seine erste Einzelausstellung in Münster. Darauf folgten 1973 und 1974 Aufenthalte in London und Cadaqués, wo Meyer Assistent Salvador Dalís war. 1977 begann Meyer ein Studium der Freien Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, wo er 1981 zum Meisterschüler ernannt wurde. Seither wurde er nicht nur mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und Stipendien gefördert, sondern unterrichtete auch, u.a. an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und der Fachhochschule Bielefeld. 

Meyer lebt und arbeitet in Bielefeld. Konsequenz und undogmatische Kompromisslosigkeit charakterisieren die Malerei Heiner Meyers ebenso wie die Prinzipien einer »arte sull’arte«, einer Kunst, deren primäres Thema die Kunst ist.  

Meyers Werke werden in zahlreichen Ausstellungen weltweit gezeigt, unter anderem auf Messen in Seoul, Paris, Miami Beach, Bologna und Chicago. Seine Arbeiten befinden sich u.a. im Besitz der Hochschule der Bildenden Künste Braunschweig, Fundació Miró, Barcelona/E , Deutsches Postmuseum, Frankfurt/M., Contemporary Art Museum, Miami/USA, Museum für das Fürstentum Lüneburg, Lüneburg und Sammlung Deutsche Fototage, Frankfurt und viele weiteren. 

 

Während er sich in früheren Arbeiten Aphrodite, Hera, Athene und Gestalten der antiken Götter- und Sagenwelt widmete, sind es mittlerweile Diven, Vamps, Stars, Starletts und Pin-Ups, wie Grace Kelly, Liz Taylor, Jacqueline Kennedy, Penelope Cruz, Paris Hilton, Victoria Beckham, Heidi Klum, die er zusammen mit anderen Luxus- und Status-Symbolen wie Autos, Parfüms oder Delikatessen zu einer Kollage komponiert. Dabei verbindet er in einer weiteren Technik Fotografie und Malerei. Souverän legt er in seinen Arbeiten Zitate und Adaptionen der unterschiedlichsten Provenienzen in Schichten übereinander und demonstriert damit die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen. Skulpturen der griechischen Klassik, Porträts von Filmstars der 50er Jahre, Mickey Mouse und andere Comicfiguren, Schmetterlinge, Würfel sind immer wiederkehrende Versatzstücke der Bildersprache Meyers, die in immer neuen Konstellationen und Konfrontationen zitiert werden. 

 

Nicht nur mit seinen Bildern, sondern auch mit seinen Skulpturen gehört Heiner Meyer zu den international gefragten Pop-Art-Künstlern. Auch hier beschäftigte er sich zunächst mit antiken Skulpturen und Architektur bis er sich formal der Pop Art zuwandte. Seine erste Großplastik erstellte der Künstler im Jahr 2011. Seitdem stießen diese Werke international auf große und positive Resonanz, bekannt sind zum Beispiel seine Bronze der Birkin Bag von Hermés mit dem Titel "Most wanted" oder der goldene Dagobert Duck, der als „großer Dagobert“ die Galerie Kronsbein ziert. Mit diesem Werk erreichte der Künstler eine neue der Porträtkunst – Heiner Meyer fing in nur einem Skulptur-Motiv vortrefflich die Persönlichkeit einer Comic-Figur auf. Es sind einerseits das Bockartige, das Entschlossene und zum Teil das Gierige wie das Geizige, welche für die dargestellte Figur charakteristisch und vom Künstler eindrucksvoll in der Großplastik übersetzt wurden. Auf der anderen Seite scheint das Quäntchen Sympathische, das Onkel Scrooge gelegentlich seinen Großneffen entgegenbringt, eindrucksvoll mit den gegensätzlichen Eigenschaften aber auch mit dem Material und der enormen handwerklichen Leistung in einem Ganzen zu verschmelzen – ein Meisterwerk! 

Diese subjektive Ikonografie konstituiert sich von Bild zu Bild neu, es gibt kein verbindendes oder gar verbindliches Schema. Meyers Kunst ist stets Neuschöpfung – nie Wiederholung – sein bildnerisches Vokabular wird in jeder Arbeit auf eine andere Weise dekliniert und konjugiert. Dabei verfällt der Künstler nie der Suggestion seiner Vor-Bilder – also der Bilder, die vor seinen waren – sowohl die Stars der antiken Mythologie als auch die Star Hollywoods werden aus einer relativierenden Distanz zitiert, ihre Aura wird verarbeitet, nicht verehrt! Aus dieser Distanz zu seiner Thematik gewinnt Meyer die absolute Freiheit seiner Malerei, in der Erhabenes neben Trivialem, Vergangenes neben Gegenwärtigem, Realistisches neben Abstrahiertem, Elitäres neben Populärem auftritt.

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