Urban Art und Pop Art | Galerie Kronsbein
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Pop Art Künstler in der Galerie Kronsbeinshopping cart

Über Pop Art

Pop Art ist eine Kunstrichtung mit Ursprüngen in den 50er und 60er Jahren, die bis heute an Aktualität nicht verloren hat. Der Begriff „Pop Art“ wird auf den englischen Kunstkritiker Lawrence Alloway zurückgeführt. Alloway bezog sich auf die Buchstaben „POP“ und gilt somit als Urheber des Namens. Diese Buchstabenkombination fand man auf einer Collage vom englischen Maler Richard Hamilton aus dem Jahr 1956. Daneben wird eine zweite Bedeutung aus der Abkürzung zu „Popular Art“ hergeleitet.
Zwei Zentren spielten enorme Rolle für die Entwicklung von der „Pop Art“ – London und New York.
Als wichtige Vertreter der englischen Pop Art stehen die Namen von Francis Bacon, Peter Blake, Richard Hamilton, David Hockney, Allan Jones und der in England verstorbenen Kurt Schwitters. Die Ausstellung „This is Tomorrow“ im Jahr 1956 der „Independent Group“, gegründet am Institute of Contemporary Arts in London, schlug große Wellen und markierte einen der Ecksteine der Kunstrichtung. Besonderes Charakteristikum der englischen Pop Art verbargen sich hinter den Collagen von R. Hamilton aus dem Jahr 1956: „Just what makes today’s homes so different, so appealing“, womit sich die Bezeichnung „Instant Art“ (augenblicklich zur Verfügung stehende Kunst) prägte – das heißt, man könnte bereits vorhandene und die Kunst reflektierende Dinge wie Plakatausschnitte in das Kunstwerk integrieren.
Zu den Begründern der in den USA entstandenen Pop Art zählen Andy Warhol sowie eine Gruppe von New Yorker Maler um Jasper Johns und Robert Rauschenberg. Die Verbindung zur Pop-Musik strebte vor allem Andy Warhol mit seiner Zusammenarbeit mit der Gruppe „Velvet Underground“ an. Unter den zahlreichen Künstlerpersönlichkeiten der „New York Pop“ sind Jim Dines, Robert Indianas, Roy Lichtenstein, Tom Wesselmann und viele mehr.
Ab den 1960er Jahren breitete sich die Pop Art über fast alle europäischen Länder aus.
Neben stilistischen Einflüssen wie z.B. aus Dadaismus wird oft als Wesensmerkmal der Pop Art die Ablehnung aller traditionellen Ausdrucksformen, einschließlich der abstrakten Kunst, betont. Diese sollten durch Motive, Symbole und Signale der Werbewirtschaft ersetzt, als klischeehafte Verkörperung des Angebots von Warenhäusern und Vergnügungsindustrie isoliert sogar mancherorts stark vergrößert wiedergegeben. Das bereits frühe übliche Motiv-Repertoire sind meist Porträts von Stars wie Marilyn Monroe, Autos, Pin-up-Girls, Kosmetika, Telefone, Plattenspieler, Coca-Cola-Flaschen, Zigaretten usw. Aus dem breiten Spektrum an stilistischen Eigentümlichkeiten häufig hervorgehoben werden ungemischte bis häufig grellen Farben, realistisch plakative Darstellungsart mit einem bewussten Verzichten auf feine Details, das Unterstreichen vom Ungewöhnlichen bei ganz gewöhnlichen Dinge, witziger und ironischer Umgang mit dem Konsumstreben der Massen.
„Pop is liking things“ (Andy Warhol)

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