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Über den Künstler Sylke von Gaza

* 1966 Hamburg

Sylke von Gaza ist inspiriert durch die Malerei von Cimabue, die sie in der Basilica di San Francesco in Assisi beeindruckte. „Dort durchdringt Energie das Sujet“, sagt Gaza. Dies in ihrer abstrakten und monochromen Kunst umzusetzen, ist ihr Bestreben, das ihr meisterlich gelingt: Nachdem Sylke von Gaza drei Jahre ausschließlich in Grau gemalt hat, bringt sie nun aus ihrem Innern leuchtende Gemälde in Rot, Purpur, Lila hervor. Sie heißen „red veil“, „grey veil“ oder „purple veil“ und es ist, als ob die Künstlerin den Schleicher (engl: „veil“) von der Farbe gezogen hätte – so strahlt die Farbigkeit als primäres Ausdrucksmittel von Energie. In Öl und auf großen, mittlerweile ausschließlich quadratischen Formaten entstehen zweigeteilte Gemälde, die Horizonte andeuten, an denen unglaublich viel Bewegung und Emotionen zu finden ist. „Ich zeigte zwar Horizonte, aber ich stelle so nicht Landschaften selbst dar, sondern die Gefühle, die Landschaften hervorbringen“, erklärt die Künstlerin, die sich durch einen emotionalen, leidenschaftlichen und dynamischen Strich auszeichnet und in Serie arbeitet. Von Gaza, die bei Sean Scully studierte, ist der Überzeugung, dass ein bestimmter Ausdruck nur durch die Energie des Malers - durch seine Konzentration, seine Wiederholungen und sein Loslassen - erzeugt werden. Sie arbeitet in zig Farbschichten auf venezianischer Grundierung und sie machen die Energie der Künstlerin beim Entstehungsprozess sichtbar: Der Weg ist für Sylke von Gaza das Ziel. „Ich befreie mich vom Klischee Kunst, um mich zum Wesen der Malerei vorzuarbeiten“, sagt sie .
2009 hat das Lenbach Haus eines ihrer tiefgründigen und spannenden Werke in seine Sammlung aufgenommen.

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